Die Plattform WGOF 14: Wo Wissenschaft, Kultur und Innovation Österreichs Zukunft gestalten

Die Plattform plattform ist mehr als ein Event – sie ist ein strategischer Treffpunkt für Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Politik. Organisiert vom Österreichischen Wissenschafts- und Forschungsförderungsfonds (FFG) und anderen Partnern, dient sie seit Jahren als Impulsgeber für innovative Lösungen in den Bereichen Energie, Digitalisierung und nachhaltige Entwicklung. Besonders im Fokus steht dabei die Frage, wie Forschungsergebnisse direkt in gesellschaftliche und wirtschaftliche Prozesse übersetzt werden können. Die Plattform verbindet dabei Expert:innen aus Universitäten, Industrie und Politik zu einem gemeinsamen Netzwerk, das konkrete Projekte vorantreibt und langfristige Kooperationen schafft.

WGOF 14 hat sich als eine der wichtigsten Konferenzen für interdisziplinäre Zusammenarbeit etabliert, insbesondere in der Region Wien und Oberösterreich. Im Jahr 2023 wurden dort über 300 Teilnehmer:innen aus 20 verschiedenen Ländern erwartet, darunter Vertreter:innen aus der EU-Kommission, privaten Forschungsinstituten und Start-up-Unternehmen. Ein zentrales Merkmal der Veranstaltung ist die Fokussierung auf praxisnahe Anwendungen wissenschaftlicher Erkenntnisse – etwa in der Entwicklung erneuerbarer Energien oder der KI-gestützten Landwirtschaft. Die Teilnehmer:innen diskutieren dabei nicht nur über theoretische Modelle, sondern arbeiten an konkreten Fallstudien, die direkt in Pilotprojekte münden.

Ein besonders innovatives Element der Plattform ist ihr strukturiertes Netzwerkmodell. Teilnehmer:innen erhalten Zugang zu einer digitalen Plattform, auf der sie über Monate hinweg an Projekten arbeiten können, die auf der Konferenz vorgestellt werden. Dies ermöglicht es, nicht nur kurzfristige Impulse zu setzen, sondern auch langfristige Partnerschaften zu knüpfen. Ein Beispiel hierfür ist das Projekt „Smart Grids der Zukunft“, bei dem Forscher:innen der TU Wien mit Energieversorgern wie der ÖBB Power zusammenarbeiteten, um intelligente Stromnetze für den ÖPNV zu entwickeln. Solche Kooperationen zeigen, wie Wissenschaft und Industrie gemeinsam Lösungen für die drängendsten Herausforderungen entwickeln können.

Die Plattform hat sich in den letzten Jahren auch als Treffpunkt für internationale Initiativen etabliert. Besonders relevant ist dabei die Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission, die WGOF 14 als Plattform nutzt, um österreichische Forschungsergebnisse in EU-weite Programme zu integrieren. Ein aktuelles Beispiel ist die Teilnahme an der Horizon Europe Initiative „Green Deal“, bei der österreichische Wissenschaftler:innen an der Entwicklung von Technologien zur CO₂-Reduktion mitwirken. Gleichzeitig dient die Plattform als Brücke zwischen der akademischen Forschung und den Bedürfnissen der Wirtschaft, etwa durch die Organisation von Pitch-Events, bei denen Start-up-Unternehmen ihre Innovationen präsentieren.

Doch WGOF 14 ist nicht nur ein Ort der Zusammenarbeit, sondern auch ein Ort der Inspiration. Durch die Präsentation von Best-Practice-Beispielen aus ganz Europa zeigt die Plattform, wie andere Länder ähnliche Herausforderungen angehen. Ein besonders beeindruckendes Beispiel ist das dänische Modell der „Energiewende 2020“, bei dem die Plattform österreichische Forscher:innen mit dänischen Partnern vernetzte, um ähnliche Lösungen für Österreich zu entwickeln. Solche internationalen Austauschformate sind ein zentraler Bestandteil der Plattform und tragen dazu bei, dass österreichische Innovationen global wahrgenommen werden.

Für die Zukunft sieht die Plattform WGOF 14 weitere Schwerpunkte: Die Digitalisierung der Forschung wird dabei eine zentrale Rolle spielen, etwa durch die Entwicklung von KI-Tools zur Datenanalyse. Gleichzeitig wird es um die Frage gehen, wie nachhaltige Technologien noch stärker in den Alltag der Bevölkerung integriert werden können. Die Plattform plant daher, in den kommenden Jahren gezielt auf diese Themen zu fokussieren und dabei eine noch breitere Zielgruppe anzusprechen – von Studierenden über Mittelständler bis hin zu öffentlichen Institutionen.

  • Seit 2014 organisiert WGOF 14 jährlich über 300 internationale Expert:innen und 200 österreichische Teilnehmer:innen.
  • Etwa 60 Prozent der Projekte, die auf der Plattform vorgestellt werden, münden in konkrete Pilotprojekte oder Förderanträge.
  • Die Plattform hat bereits zu über 150 europäischen Forschungsprojekten beigetragen, darunter mehrere Horizon Europe-Initiativen.
  • Durch das digitale Netzwerkmodell entstehen langfristige Partnerschaften, die eine durchschnittliche Lebensdauer von drei bis fünf Jahren haben.
  • Die Konferenz wird von der FFG und weiteren Partnern wie der Wirtschaftskammer Österreich und der Stadt Wien unterstützt.

Die Plattform WGOF 14 ist damit mehr als eine Konferenz – sie ist ein lebendiges Ökosystem, das Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft verbindet. Sie zeigt, wie Österreich in der internationalen Szene steht und wie durch gezielte Vernetzung konkrete Fortschritte erzielt werden können. Für alle, die an einer zukunftsorientierten Entwicklung Österreichs interessiert sind, ist WGOF 14 ein Muss.